Brasilien: Lottogewinn kann lebensgefährlich sein
In Brasilien soll ein Unternehmer und früherer Bankdirektor Killer auf seinen eigenen Sohn angesetzt haben. Der Grund war offenbar der Lottogewinn des Sohnes. Das berichtet die Frankfurter Rundschau in ihrer Online-Ausgabe.
Der 40-jährige Fábio Barros erlebte vor vier Jahren einen Moment großen Glücks, als er den brasilianischen Jackpot knackte und um 28,2 Millionen Reais (damals zehn Millionen Euro) reicher wurde. Sein Vater, Francisco Serafim de Barros, verwaltete den plötzlichen Geldsegen seines Sohnes. Schließlich hatte er früher die Amazonas-Bank geführt und bis zu seiner Verhaftung im Mai 2010 eine leitende Stelle beim einem Unternehmerverband innegehabt.
Doch bereits sein Jahr nach dem Lottogewinn gab es Ärger. Der Sohn wollte allein über sein Vermögen verfügen, doch der Vater soll dies nicht akzeptiert haben. Die beiden verkehrten fortan per Anwalt. Der Sohn gewann alle juristischen Auseinandersetzungen.
Vor drei Monaten gingen der Autobahnpolizei bei einer Routinekontrolle zufällig zwei Männer ins Netz, die mit Waffen und Infomationen über den Lottogewinner augestattet waren. Alles sah danach aus, dass Fábio Barros ermordet werden sollte. Eine Beschattung der beiden Verdächtigen lieferte zahlreiche Hinweise auf Barros Senior als Drahtzieher der Aktion.
2007 ist in Brasilien bereits ein Lottomillionär ermordet worden. Ein behinderter ehemaliger Landarbeiter gewann 2005 fast 18 Millionen Euro. Fortan lebte er in einem Millionärsviertel in Rio de Janeiro, bewacht von Leibwächtern. Er heiratete einen Friseurin, die in seiner Zeit als Bedürftiger nichts von ihm hatte wissen wollen. Die Frau war es dann, die seine Mörder bestellte.
Kategorie: Allgemein, Gewinner-Geschichten, Lotto weltweit von Katrin

















Hinterlasse einen Kommentar