Italienische Kleinstadt plant Lottoscheine im Haushalt ein

Italienische Kleinstadt plant Lottoscheine im Haushalt ein

Die süditalienische Kleinstadt Melito hat einen besonderen Stadthaushalt vorzulegen. Als ein Posten ist hier eine Summe von 800 Euro für die Teilnahme an staatliche Lotterien vorgesehen. Der Bürgermeister der Kleinstadt hält dies für eine vernünftige Anleihe. Das berichtet aktuell die Tageszeitung “Die Welt”.

Bürgermeister Antonio Amente vergleicht seine Idee sogar mit einem Engagement an der Wall Street. Das Stadtparlament hatte seinem Vorschlag einstimmig zugestimmt. Falls der Ort tatsächlich im italienischen Lotto gewinnen sollte, will Amente Melito zu einem Steuerparadies machen. “Es wird hier wie in Monte Carlo werden”, sagte er.

Italien hat mit 132 Millionen Euro den zur Zeit höchsten Lotto-Jackpot der Welt. Jede Woche finden drei Ausspielungen statt, heute Abend wird die nächste Ziehung mit Spanung erwartet. Den Wetteinsatz von 15 Euro pro Woche zahlt der Bürgermeister übrigens aus seinem Gehaltsetat. Die getippten Zahlen werden nicht zufällig ausgewählt. Antonio Amente verlässt sich auf eine jahrhundertealte neapolitanische Berechnungsgrundlagen. Dabei werden Elemente aus Träumen und reale Begebenheiten in die Nummern zwischen eins und 90 umgewandelt, die dann als Lottozahlen getippt werden. Dies Technik nennt sich “La Smorfia” (“Die Grimasse”). Melito wird jede Woch dieselben Zahlen spielen, darunter die 33, welche für den Bürgermeister steht, die 42 steht für das Rathaus, die 72 für Wunder und die 90 für die Bürger. Die restlichen Zahlen will der Bürgermeister nicht verraten.

Tatsächlich liegt die Chance den Jackpot im italienischen Lotto zu knacken bei eins zu 622 Millionen.

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Kategorie: Allgemein, Lotto weltweit von Katrin

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