Kiel will Lottomonopol kippen

Kiel will Lottomonopol kippen

Zum Wohl der eigenen Landeskasse will die schwarz-gelbe Regierung in Kiel das Staatsmonopol auf Glücksspiele kippen. Von Sportwetten bis Online-Poker soll alles möglich sein. Das berichtet heute Spiegel Online. Kritiker beürchten dagegen Internetsperren gegen illegale Angebote aus dem Ausland, sowie es in Dänemark bereits realisiert wurde.

Weil Schleswig-Holstein dringend Geld braucht, soll in Zukunft ganz legal gezockt und gespielt werden können. Dafür will sich das Bundesland vom bisher gültigen Glücksspielstaatsvertrag verabschieden. Bereits am 9. Juni soll ein entsprechender Gesetzesentwurf in Berlin präsentiert werden.

Für Aufregung sorgt jetzt aber eine Äußerung des schleswig-holsteinischen FDP-Fraktionschefs Wolfgang Kubicki. Auf einer Veranstaltung am Mittwoch soll dieser Netzsperren gegen illegale Glücksspielangebote ins Gespräch gebracht haben. Eine entsprechende Regelung sei vorgesehen, zitiert die Website Telemedicus den FDP-Fraktionschef. Am Freitag dementierte Kubicki das Gerücht.  Internetsperren seien keine sinnvolle Lösung, teilte er mit. “Eine entsprechende Regelung ist im Gesetzentwurf zur Änderung des Glücksspielstaatsvertrages daher nicht vorgesehen”, so Kubicki.

Die SPD in Schleswig-Holstein bezweifelt unterdessen, dass durch die Privatisierung des Glücksspiels tatsächlich Mehreinnahmen entstehen werden. Sie will am Staatsmonopol festhalten.

Tags , , , ,
Kategorie: Allgemein, Gewinn-Business von Katrin

Hinterlasse einen Kommentar

Dein Name Kommentar
E-Mail (Wird nicht veröffentlicht!) Website