Niederlande: Pokern ist kein Glücksspiel
Diese Entscheidung lässt die Pokerwelt aufhorchen. Der Gerichtshof in Den Haag (Niederlande) hat entschieden, dass Pokern kein Glücksspiel im Sinne des Gesetzes ist. Somit wurden zwei Veranstalter von Pokertunieren freigesprochen. Die Anklage lautete auf Veranstaltung eines unerlaubten Glückspiels.
Die Frage ob Pokern ein Glücks- oder Geschicklichkeitsspiel ist, wird in Europa heiß diskutiert. In Deutschland bekamen zuletzt einige professionelle Pokerspieler Post vom Finanzamt. Sie sollten ihre Einnahmen durch Preisgelder versteuern. Insider berichteten die Finanzämter würden Listen von Gewinnern aus dem Internet abarbeiten und anhand der genannten Preisgelder die Bescheide erstellen.
Der Staat steckt in der Zwickmühle”, sagt Rechtsanwalt Robert Kazemi, der mehrere betroffene Spieler betrifft. “Er definiert Pokern einerseits als Glücksspiel, um sich die Monopolgewinne im Casino zu sichern, andererseits will er Steuern abschöpfen und es als Geschicklichkeitsspiel einstufen.”
In Holland durfte Poker bisher nur in staatlichen Casinos gespielt werden. Das Gericht hat sich mit dieser Entscheidung jetzt der Theorie des bekannten Mathematik Professors Ben van der Genugten angeschlossen. Van der Genugten’s Berechnungen über Poker wurden in seiner Pensionierungsrede veröffentlicht und belegen mathematisch den hohen Anteil an Geschick beim Poker. Die Formel lautete: Geschick = Lerneffekt / (Lerneffekt + Chanceeffekt). Ein Pokerspieler benötigt demanch ungefähr so viel Geschick wie ein Schachspieler.
Kategorie: Allgemein, Gewinn-Business, Lotto Lexikon von Katrin

















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