Postbeamter veruntreute Kundengelder und hoffte auf den Jackpot

Postbeamter veruntreute Kundengelder und hoffte auf den Jackpot
Rund 700.000 Euro hat ein österreichischer Postbeamter aus Mauthausen (Oberösterreich) in 15 Jahren veruntreut und verspielt. Wie die österreichische Tageszeitung “derStandard” berichtet, hörte er mit dem Spielen über Jahre nicht auf, weil er tatsächlich geglaubt hatte, er könne den Jackpot gewinnen und den bestohlenen Kunden das ganze Geld mit guten Zinsen zurückzahlen.

Glück im Spiel hatte der Mann allerdings nicht und so lief sein Betrug immer weiter. Erst als einem Prüfer eine Ungereimtheit in der Buchhaltung des Mauthausener Postamtes auffiel, gestand der frühere Filialleiter und spätere Schalterbeamte, dass er seit Frühjahr 1995 Kundengelder veruntreut habe. Außerdem habe er Belege gefälscht und Sparern geraten, ihr Geld fest verzinst anzulegen. Dieses Geld habe er dann in Casinos verspielt. Damit der Betrug nicht auffliegt, hatte der Beamte den Kunden Zinsen von fünf Prozent gewährt, so dass keiner misstrauisch wurde und seine Ersparnisse zurückgeforderte. “Ich hätte alles rentabel zurückgezahlt, wenn ich viel gewonnen hätte”, erklärt der Familienvater. Die Post will nun den Schaden ersetzen.
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Kategorie: Allgemein von Katrin

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