Spielhallenbetreiber streiken wegen Vergnügungssteuer
Die sieben Spielhallenbetreiber in Mengen (Baden-Württemberg) schließen ihre Spielhallen für unbestimmte Zeit. Sie wollen erst wieder öffnen, wenn die Vergnügungssteuer sinkt. So berichtet es heute die Schwäbische Zeitung.
Die 10.000-Einwohner-Stadt Mengen hat landesweit landesweit die höchste Pro-Kopf-Anzahl von Geldspielautomaten. Die Betreiber protestieren gegen einen von der Gemeinde erlassenen Vergnügungssteuersatz von 25 Prozent und wollen gleichzeitig ein Zeichen setzen. Sie kündigten ihren mehr als 20 Mitarbeitern und stellten den Spielbetrieb ein.
Mit dieser Aktion wollen Sie Druck auf die Stadt ausüben und so den Vergnügungssteuersatz um zehn Prozentpunkte senken. Mit der jetzigen Höhe der Steuer wäre ein Überleben der Spielhallen unmöglich, sagen die Betreiber. Stefan Bubeck, Bürgermeister der Stadt Mengen versicherte unterdessen, die Stadt könne ganz gut ohne Spielhallen leben. Die Stadtkasse dagegen rechnet bereits jetzt mit einem Verlust von 250 000 Euro jährlich.
Finanziell erhalten die Spielhallen jetzt Rückalt von ihrem Dachverband, dem Automaten-Verband Baden-Württemberg. Den können Sie gut gebrauchen, da die Hallen teilweise horrend hohe Mieten verschlingen. Notfalls würden die Hallen auch bis zu einem Jahr geschlossen bleiben, so lange bis die Betrieberlaubnis erlöschen.
Kategorie: Allgemein von Katrin

















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