Amerikaner verklagt Supermarkt: Schuld an ausgebliebenem Lottogewinn

Amerikaner verklagt Supermarkt: Schuld an ausgebliebenem Lottogewinn

Ein 70-jähriger pensionierter Chemiker verlangt von einem Supermarkt 11,5 Millionen Dollar Entschädigung, weil die Angestellten Schuld seien, dass er nicht im Lotto gewonnen habe. Die Angestellten sollen sich geweigert haben, ihm ein Lottoticket zu verkaufen.

Der Mann wollte am 28. Februar 2010 kurz vor Annahmeschluss ein Lottoticket  kaufen. Der Angestellte des “Speedway store” in Indianapolis verweigerte dies, mit dem Hinweis, dass sein Chef es nicht möge, wenn die Lottotickets so knapp vor der Ziehung verkauft werden würden.  So die Aussage des Rentners. “Sie hätten ihm das Lottoticket verkaufen müssen, da er eindeutig vor Annahmeschluss um 22.40 Uhr da war”, erklärt dazu der Anwalt des Mannes. Der körperlich behinderte Chemiker hatte keine Möglichkeit zu einer anderen Lottoannahmestelle zu fahren. Also schrieb er die Zahlen, die er hatte tippen wollen auf einen Zettel und hinterließ diesen in dem Supermarkt. Jetzt klagt er die Jackpot-Summe ein. Die Supermarktkette will nun die Überwachungsvideos überprüfen,  um die Geschichte des Rentners zu prüfen. Eine Sprecherin der Lottogesellschaft erklärte unterdessen, dass jede Lottoannahmestelle selbst entscheiden kann, bis wann sie Lottotickets ausgibt. Wichtig sei einzig, dass dies nicht nach 22.40 Uhr geschieht. Ein Urteil steht noch aus.

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Kategorie: Kurioses, Lotto weltweit von Katrin

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